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Cake day: November 29th, 2024

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  • Nach dem überraschenden Tod meiner Mama, hatten wir (Schwester, Papa, meine Frau und ich) uns darauf verständigt, dass wir und Kinder zu meinem Papa ins Haus ziehen.

    Das alles stieß auf große Begeisterung, aber lag unter der dunklen Wolke, dass generell der Umgang mit meiner Schwester…schwierig ist.

    Jetzt am WE gab es die zu erwartende erste Eskalation mit meiner Schwester. Inhaltlich ist das meistens relativ “egal”, weil man ja Lösungen finden kann. Aber ihre Art und Weise, wie sie Konflikte führt (aggressiv, laut, mitunter beleidigend - und das direkt ab Sekunde 1, oft aus dem Nichts, also man ahnt nicht, dass man mit einem beiläufigen Kommentar so etwas triggert).

    Aber puh, das lässt mich direkt an dem ganzen Vorhaben zweifeln…eigentlich will ich mich diesem - gefühlt wahllosen - Kram jetzt nicht für die nächsten 5-40 Jahre regelmäßig aussetzen, ohne Escape. Anders denke ich mir, hm, vielleicht sollte man vor dem Umsetzen erstmal eine Mediation starten…aber wenn wir umziehen, hätten wir das gerne vor der Einschulung unserer Tochter nächsten Sommer geregelt, da ist in der Timeline nicht so unendlich viel Raum für eine Mediation.

    Emotional sind wir nach dem Erlebnis eher bei “Schwester soll uns auszahlen, davon machen wir uns was Eigenes klar”, damit ich weiter so unverbindlich mit ihr bleiben kann und nicht qua Gesetz an sie gebunden bin 😮‍💨.

    Aber, then again, mein Paps findet den Gedanken, dass wir und seine Enkel (Schwester ist kinderlos) bei ihm wohnen richtig gut, ich (und meine Frau) fände es auch schön, wenn er nicht alleine dort altert.

    Bäh, weiß irgendwie noch nicht, was ich damit mache.





  • Bei veganem Essen koche ich einfach immer vegan, wenn Gäste da sind, und betone das gar nicht besonders. Wenn es dann schmeckt und ich gelobt werde, das übliche “Was ist das denn für ein Rezept?” o.ä., dann sage ich immer “oh, das ist aus meiner veganen Rezeptesammlung, kann ich dir schicken”.

    Crazy Gamechanger was veganes Essen bei diesem Ansatz angeht übrigens vegane Burger, mit den Beyond Meat Patties. Dazu irgendwie Röstzwiebeln und eine Burgersauce auf Avocadobasis. Das ist halt übelstes Soulfood. Oft ist ja das Problem, dass “vegan” irgendwie mit zerkochten Karotten und Baked Beans in Verbindung gebracht wird, und nicht mit geilen Burgern und richtig krossen Pommes.



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    5 days ago

    Du machst wirklich keine Vorschläge oder irgendwas

    Das muss ich ja auch gar nicht. Die Vorschläge sind ja eigentlich auch alle da. Als die Staaten dieser Welt noch eine “regelbasierte Weltordnung” vorgeschoben haben, hat man ja eigentlich alles schon ausgearbeitet. Gibt, glaube ich, keinen Flecken Erde in dem mehr UN-Resolutionen zur Befriedung vorliegen als dorten. Es setzt sie halt keiner durch. Und natürlich ist meine Aufgabe, in unserem Diskurs zu sagen “so nicht, lasst uns das anders machen”.

    Aber ich darf halt dabei die Perspektive des gerade akut Leidenden nicht beiseitewischen. Und deshalb finde ich den Stance “alle sind böse, wir brauchen andere Lösungen” so wohlfeil. Wie ein anderer Kommentar schrieb, gehört dazu halt das Recht des Palästinensers auf bewaffneten Widerstand, mangels Alternativen. Ich schrieb ja eben auch oft genug: es ist ja nichts falsch, an dem was du sagst. Es ist halt nur nicht vollständig. Vollständig ist eben mMn all das zu sagen, also “Israel böse, Hamas böse, sinnvolle Lösungen müssen her, aber solange sie nicht da sind, bin ich gezwungenermaßen solidarisch mit dem palästinensischen Struggle”.

    Und um zum Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen: deshalb eskalieren dann solche Diskussionen oft, weil das wiederum, gerade in Deutschland, schnell ein rotes Tuch ist, wenn man das so ausspricht.


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    5 days ago

    Was sollte man tun, wenn das eigene Leben und das der Familie von Faschisten bedroht wird?

    Nichts

    Aha.

    Ich würde ja sagen “Fliehen oder Kämpfen”. Fliehen ist halt für Palästinenser nicht so geil, weil, wo sollen sie hin, wer nimmt sie auf, wer unterstützt sie? Macht “Kämpfen” zur sinnvollsten Option. Zu wem geht der gemeine Palästinenser, wenn er kämpfen möchte? Bietet die Bundesregierung oder irgendwer, der kein Terrorist in unserer Lesart ist, den angegriffenen Menschen Waffen, Training, oder eine Perspektive? Nein! Wer gibt denn dem Palästinenser, der sich gegen die Regierung Israels wehren will, Waffen und Training? Turns out: die Hamas.

    Und das meine ich ja, deswegen provoziere ich auch so: man kann sagen “Ja, Israel, schlimmschlimm, was die da machen. Aber die Hamas ist auch schlimmschlimm”. Dann freuen sich alle, man hat niemanden zu sehr angefeindet und man darf sich schlau vorkommen. Und man hat ja auch recht.

    Aber die Feststellung “das ist nicht OK, was Israel da macht”, führt, mangels internationaler Unterstüzun, auch nur in irgendeiner Form, halt dazu, dass der Palästinenser, dessen Leben gerade bedroht wird, halt nicht so viele Optionen hat.

    Und diese Sonntagsreden konsequent zu Ende zu denken führt halt dann zu den lauten und emotionalen Diskussionen: wenn ich hier nicht halbwegs anonym wäre, würde ich das gar nicht verfassen, weil dann würde das irgendwer bspw. meinem Arbeitgeber hinlegen und ich wäre der schlimme Hamas Symphatisant.

    Ich weiß auch nicht, wie man im Big Picture weiterkommt, aber ich kann halt jemandem, dessen Haus morgen abgerissen wird und der vielleicht erschossen wird, nicht sagen “Ja, sorry, Diggi, musst du jetzt hoffen, dass vielleicht irgendwer sich erbarmt und die UN Resolutionen durchsetzt, die seit Jahrzehnten ignoriert werden ¯\_(ツ)_/¯. Vielleicht klappt es ja rechtzeitig, toitoitoi!”



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    6 days ago

    Ne, mir geht’s vornehmlich um die Menschen vor Ort. Ganz konkret, der Palästinenser, der gerade am Horizont sieht, wie sein Nachbardorf plattgemacht wird und weiß, dass er morgen dran ist. Was soll der machen? Irgendwas mit dem internationalen Gerichtshof?