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Cake day: August 7th, 2024

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  • In Augsburg hingegen streitet sich die schwarz-grüne Koalition gerade darum, ob man mit härteren Bandagen gegen den Leerstand vorgehen sollte – ähnlich wie in München. Die CSU ist gegen Bußgelder und eine entsprechende Zweckentfremdungssatzung. Stadtrat Leo Dietz zweifelt vor allem am Verhältnis von Kosten und Nutzen: “Dabei kommt dann unseres Erachtens nach für das, was hier notwendig ist, nichts raus.” Er weist auf die geringe Zahl an leer stehenden Häusern hin. In Augsburg stehen nach Kenntnis der Stadt gerade 75 Wohnobjekte leer.

    Wohnobjekt und Wohnungen sind möglicherweise nicht dasselbe. Vermutlich ist ein Wohnobjekt ein ganzes Haus mit mehreren Wohnungen.
    Ich weiß von einigen Wohnungen im Domviertel, die leer stehen, weil sie vererbt wurden und die Erben selbst schon zu alt sind, um die Wohnungen in einen vermietbaren Zustand zu bringen. Verkaufen möchte man sie aber auch nicht.










  • Es gibt einfach genug Verbindungen, für die über Tags außerhalb der Schülerpumpe kein großer Bedarf besteht. Warum einen riesen Bus alle 20 min mit einem Fahrgast fahren, wenn der Bedarf autonom besser abgedeckt werden kann?

    Nachtrag: ich habe einen gut synchronisierten ÖPNV in die Arbeit, muss aber 2x umsteigen. Dauert insgesamt 30min für eine Strecke, für die ich im Berufsverkehr mit Fahrrad oder Auto 10 min brauche. Da kannst du am ÖPNV nicht mehr viel optimieren.







  • Das Ergebnis: Bei fast allen Maßnahmen verbesserte sich das Wohlbefinden signifikant im Vergleich zu den Kontrollgruppen. Am stärksten schnitten kombinierte Programme aus Bewegung und psychologischen Techniken wie etwa die »Awe Walks« ab. Es folgten Yoga, Achtsamkeit, Mitgefühlsübungen und klassische Bewegung wie Dehnübungen oder Gymnastik, die alle vergleichbare Ergebnisse lieferten. Überraschenderweise fielen die Resultate bei naturbasierten Interventionen (zum Beispiel therapeutisches Gärtnern, Landschaftsfotografie oder einfach Zeit im Grünen verbringen) nicht deutlich besser aus als unter Kontrollbedingungen. Die Autorinnen und Autoren führen das jedoch unter anderem auf sehr unterschiedliche untersuchte Konzepte und die geringe Studienzahl in diesem Bereich zurück.
    Für den Alltag bedeutet das: Es gibt nicht den einen Königsweg zu mehr Wohlbefinden. Stattdessen helfen viele bekannte Ansätze ähnlich gut. Entscheidend scheint zu sein, dass man überhaupt aktiv wird – und dann auch dranbleibt. Denn Programme über mehrere Wochen zeigten mehr Wirkung als sehr kurze. Deshalb sollte der gewählte Weg vor allem zu einem passen.