Brasilien wird ab September mit einem Exportverbot für Fleisch in die EU belegt, sofern es nicht nachweisen kann, dass es die EU-Vorschriften zur Antibiotikaresistenz einhält, teilte ein Sprecher der Europäischen Kommission gegenüber Euractiv mit.

Am Dienstag veröffentlichte die Kommission eine aktualisierte Liste der Länder, die nachweislich die EU-Beschränkungen für den Einsatz von Antibiotika bei Tieren einhalten. Nach EU-Recht dürfen solche Substanzen nicht zur Wachstumsförderung oder Produktionssteigerung bei Nutztieren und anderen zur Lebensmittelerzeugung gehaltenen Tieren eingesetzt werden.

„Die Kommission bestätigt, dass Brasilien nicht auf der Liste steht, was bedeutet, dass das Land ab dem 3. September 2026 keine Waren (sowohl lebende Tiere zur Lebensmittelerzeugung als auch daraus gewonnene Erzeugnisse) wie Rinder, Pferde, Geflügel, Eier, Aquakulturprodukte, Honig und Innereien mehr in die EU exportieren darf“, erklärte Eva Hrncirova, die Sprecherin der Kommission für Gesundheit, in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber Euractiv. Sie fügte hinzu, dass Brasilien die Einhaltung der EU-Anforderungen „während der gesamten Lebensdauer der Tiere“ gewährleisten müsse.

  • da_cow (she/her)@feddit.org
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    13 days ago

    Das ist ja schonmal ein Schritt in due richtige Richtung. Ab wann gilt das ganze dann auch für den Einsatz von Synthetischen Pflanzenschutzmitteln? Erst verbieten wir bestimmte Mittel, exportieren die Mittel dann aber nach Südamerika um sie anschließend über die Lebensmittel wieder zu importieren.